Thomas Voigt – Lefreque Artist

Der Saxophonist und Klarinettist berichtet über die Besonderheiten des Lefreque Spiels und seine musikalische Vita.

 

Auf ein Wort mit Thomas Voigt –
Lefreque Artist & Saxophonist/Klarinettist

 

Kurzes Warm-Up: Wer stellt sich vor? Mit wem haben wir es zu tun?

Mein Name ist Thomas Voigt und ich komme aus Wuppertal, bin verheiratet und habe eine Tochter. Ich unterrichte seit 1986 Saxophon und Klarinette in Wuppertal. Als Dirigent, Arrangeur, Saxophonist, Klarinettist und Dozent bin ich aktiv in der Musikbranche tätig. Konzert- und Dozententätigkeiten führten mich schon durch die halbe Welt.

Seit über 30 Jahren spiele ich verschiedenen sinfonischen Orchestern, darunter die Rumänischen Staatsphilharmonie, die Bochumer Sinfonikern und die Wuppertaler Sinfonieorchester. Ich bin unter anderem bei Pina Bausch, dem „Werther“ von Massenet und „Kiss me Kate“ von Cole Porter dabei gewesen. Vor 30 Jahren habe ich das Wuppertaler Saxophonquartett „Die Saxophoniker“ ins Leben gerufen mit dem wir 1993 unsere CD „Just for fun“  veröffentlichten. Im gleichen Jahr gründete ich das bisher in dieser Art einzige Saxophonorchester: SAX FOR FUN – Das Wuppertaler Saxophonorchester, mit mittlerweile rund 85 Saxophonisten. Ganze 10 Jahre, von einem kleinen Abstecher zu Yamaha abgesehen, war ich Endorser für die Saxophonfirma Keilwerth. Seit 2015 bin ich Artist für Lefreque und bin zuständig für den Vertrieb in Deutschland und Österreich.

Und welches Ereignis hat dein Musikerleben besonders geprägt?
Meine Eltern und Großeltern haben von klein an immer an mich geglaubt!

Wer ist eigentlich dein größtes (musikalisches) Idol?
Ich habe kein Idol – ich bin lieber ein gutes Original als eine schlechte Kopie.

Du bist Dirigent vom Saxophonorchesters SAX FOR FUN.
Was fasziniert dich an dieser Aufgabe und welche Herausforderung stellt diese seltene Besetzung an dich?
Als ich im Jahr 1993 mit 11 Saxophonisten, die damals alle meine Schüler waren, anfing, konnte ich noch nicht ahnen wo die Reise hingehen würde. Heute reizt es mich mit der Besetzung zwei komplett neue Konzertprogramme pro Jahr zu spielen. Hierbei machen wir vor keinen Musikstilen halt! Grundsätzlich ist alles möglich, von der Zusammenarbeit mit einem 300-köpfigen Chor über Klavierkonzert von Tschaikowsky und die Arbeit mit einer Rock-Cover-Band bis hin zu zeitgenössischer Musik und und und… Wir haben immer Lust uns und die Musik neu zu erfinden und innovative Zusammenarbeiten aufleben zulassen.

Neben deiner Tätigkeit als Saxophonist und Dirigent bist du für Lefreque in Deutschland und Österreich unterwegs.
Was für ein Produkt ist das genau?
Mein bester Freund, Hans Kuijt aus den Niederlanden, hat dieses Produkt erfunden. Es handelt sich hierbei um ein Pärchen von Metallplatten, die über sämtliche Steckverbindungen bei Blasinstrumenten gesetzt werden können um die Vibrationen und Schwingungen, die der Bläser ins Instrument gibt optimal ins Instrument zu geben. Diese Metallplatten gibt es in verschiedenen Materialien von Brass bis Platin.

Auf den Punkt gebracht!
Was hat der Musiker, egal ob Amateur oder Profi, von Lefreque?
Die Töne lassen sich leichter anspielen, die Intonation verbessert sich, weil die mitschwingenden Obertöne sauberer auf dem Grundton sitzen. Man hat eine größere dynamische Bandbreite in beide Richtungen, Tonwechsel lassen sich leichter spielen, der Ton strahlt in alle Richtungen (auch nach hinten) in gleicher Intensität. Meine Devise: Ein Spiel ohne Lefreque ist möglich aber nicht weiter erstrebenswert!

Auf einer Tournee oder Konzertreise dürfen 3 Dinge nicht fehlen, welche?
1.    Handy, um Kontakt zur Familie zu halten, Geschäfte weiter zu führen und Musik zu hören (ich habe im Schnitt rund 45.000 Musiktitel auf meinem Handy)

2.    Natürlich Instrumente, Noten etc.

3.    Vernünftige Hotelzimmer, Transportmittel & Verpflegung

Danke, Thomas Voigt.